Kategorie: Kirche&Kloster

Bauwerke

Gerade gönne ich mir eine kleine Lernpause und habe in meinem digitalen Fotoalbum gestöbert.
Das kann ein herrliche Ablenkung sein. Und mir fällt gerade auf, dass sich doch etliche Fotos von Kirchen und Klöstern angesammelt habe.

Alle bringen besondere Erinnerungen mit sich und vor ein paar Minuten bei den Bildern der Kathedrale von Canterbury hängen.
Spätestens seit ich vor vielen Jahren das Buch „Die Säulen der Erde“ gelesen habe, faszinieren mit die großen Kirchenbauten.
Mit  Begeisterung kann ich Stunden darin verbringen, einfach in Stille& Gebet aber gerade auch bei mir unbekannten Häusern liebe ich es umher zu gehen. Über kurz oder lang frage ich mich, wer diese Kunstwerke ob klein oder groß geschaffen hat. Denke an die Tom Builder dieser Zeit, die Steinmetze, der jeweiligen Zeit.

Selbst auf kleinste Details wurde so viel Wert gelegt.

Dieses Bildmotiv wiederholt sich noch einmal. Die so wahnsinnig detailreiche und aufwendige Ausgestaltung des Turms hat begeistert mich immer wieder. Und oft denke ich beim Anschauen des Bildes. An der Stelle genau unter dem Turm möchte ich mich einmal auf den Boden legen und alles ganz genau betrachten….

Buchbinden in Maria Laach

Meine Güte, wie die Zeit vergeht! Heute sagte ich noch zu einer Freundin, da kommt es mir vor, als hätten wir Weihnachten gerade erst hinter uns. Ja, Ostern habe ich bewußt gefeiert, aber das der erste Mai, der vor der Tür steht, kommt irgendwie viel zu früh.
Wenn man sich meinen Blog hier anschaut, dann stimmt das leider in der Tat, da hier seit Weihnachten Stille herrschte.
Aber das ändert sich ja jetzt!

Heute zeige ich euch, wie ich das letzte Wochenende verbracht habe. Ich war in der Abtei Maria Laach und habe an einem Buchbindekurs teilgenommen.

Das Wochenende war fantastisch! Und ich hätte es nicht geglaubt, wenn man mir vorher gesagt hätte, daß ich bereits Samstag abends ein Buch fertig komplett handgebunden mein eigen nennen könnte. Leider habe ich nicht alle Schritte fototechnisch dokumentiert. Daher hier nur ein ganz kurzer Überblick:

Einzelne Papiere wurden zu verschiedenen Lagen mit Nadel und Faden zu einem Buchblock geheftet und verleimt.

Anschließend haben wir einen Buchrücken zusammengestellt. In Halbleinen mit einem schönen Designpapier bezogen. Hier zeige ich euch das am Buch meiner Tischnachbarin.

Und dann wurde der Buchblock in den Buchrücken „eingehängt“ d.h. auch hier wurde wieder geleimt. Dieses mit blauen Halbleinen gebundene Notizbuch wird mich ab Sommer in meinem Pastoralpraktikum begleiten und mit Leben gefüllt. 🙂

Alle Bücher sind wirklich richtig schön geworden. Und wir haben gesehen,dass wirklich jeder sein Buch in dieser kurzen Zeit binden konnte. Unsere beiden Kursleiter Frau Quednow und Bruder Jakobus waren wirklich klasse! Sie haben eine wunderbare Athmosphäre geschaffen!  Ihre Anleitungen haben uns sicher zum Ziel geführt mit ihre ruhige Art und Geduld.  Da wird man gerne zum Wiederholungstäter und kommt noch einmal wieder 🙂

Und jetzt muß ich noch ein Geständnis machen. Vor dem Kurs gab es eine kleine Führung u.a. durch die sagenhafte, beeindruckende alte Bibliothek der Abtei, die frisch renoviert mit neuer Lichtinstallation einfach nur so strahlte.
Vor einem Jahr sah ich ein Bild davon in der Kölner Kirchenzeitung und wußte, da möchte ich unbedingt einmal hinein.
Und das durften wir kurz während der Führung.

Bruder J. hätte mich ehrlich gern darin vergessen dürfen…. ich hätte glücklich das ganze Wochenende dort verbracht und hätte keinen Mucks gemacht…. bestimmt. Oh, wie gern würde ich dort einmal durch die Regale stöbern und Bücher „streicheln“

Diese Bibliothek erinnerte mich an eine Zeit in der ich ein wenig Ahnenforschung betreiben durfte und in alten Büchern, die Hände in Handschuhen blättern durfte.

Abtauchen, eintauchen und entdecken…

das sind Begriffe, die die Art von Urlaub beschreiben, wie ich ihn liebe.

Abtauchen aus dem Alltag, mit wenigen Fixpunkten im Kopf und einer gebuchten Ferienwohnung losfahren und offen sein für die Erlebnisse, die kommen werden und sich auf einen neuen Rythmus einlassen…

Ich habe diesen Beitrag irgendwo im Ärmelkanal, nahe der französischen Küste, auf dem Weg nach Dünkirchen begonnen. Ja, ich habe wieder mit meiner Familie ein paar Tage auf meiner „Lieblingsinsel“ verbracht. Wir haben wieder viel erlebt und ich werde sicher so einige Beiträge schreiben um die vielen Facetten festzuhalten..

Nach unserem Aufenthalt in London haben wir unsere Ferienwohnung in Margate bezogen. Ein idealer Ausgangspunkt für unsere Ausflüge nach Canterbury, Sandwich und Ramsgate. Darüber werde ich in den nächsten Beiträgen ausführlicher berichten. Hier der Blick auf einen Sonnenaufgang direkt vor unserem Wohnzimmerfenster.

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Ach, gerade kommen mir wieder so viele schöne Bilder und Szenen in den Sinn und die Auswahl des Motivs für diesen kleinen Beitrag kann ja nur ein winziger Splitter sein.

Eines meiner Highlights ist der Besuch in Canterbury, eine schöne Innenstadt mit einem schönen Mix an alten Gebäuden – quirlig und lebendig, Einkaufs- und Studentenstadt, wirklich schön anzusehen aber besonders beeindruckend ist für mich die grandiose Kathedrale.
Als Leseratte mit Vorliebe für historische Romane, habe ich vor Ewigkeiten mit Begeisterung Die Säulen der Erde von Ken Follett gelesen. Einige Zeit vor dem Urlaub habe ich mir das Hörbuch gekauft und beim Hören in die Welt des Baumeisters Tom Builder und des Priors Philip eingetaucht. Mit diesen beiden Figuren im Sinn bin ich in Canterbury durch dieses Bauwerk gewandert. Wie viele Menschen haben an diesem Gebäude gearbeitet? Wie viele Leben hat es beeinflußt? Wer hat diese fantastischen Deckengewölbe und -verzierungen entworfen?

Ganz unten in den Fotos, die nur eine klitzekleine Auswahl unserer Fotos sind, gibt es Kuriositäten aus dem Shop der Kathedrale… den Baum an dem dieser Baumschmuck hängt möchte ich zu gern sehen und die Käufer dieser Teddybären! 🙂 Neugierig? Dann schau dir mal die Fotos an.

 

 

Über den Dächern der Domstadt…

PHOTO_20151203_081955Heute war ich beruflich in Köln unterwegs – ein Arbeitstreffen hat mich in die Domstadt geführt.

Und es war soooo schön mal wieder in Köln zu sein:

  • in Erinnerungen schwelgen und altbekannte Plätze sehen
  • mal wieder Straßenbahn fahren…!
  • Morgens um 8 Uhr durch die leere Schildergasse Richtung Dom gehen

Da ich noch eine halbe Stunden Zeit hatte, habe ich mich einfach so früh morgens in den leeren ruhigen Dom gesetzt.

 Auch das ist Advent – inne halten und zur Ruhe kommen!!!IMG_20151203_083615

Und dann… fand mein Arbeitstreffen im 5. Stock direkt gegenüber im Domforum in einem Tagungsraum mit einer fantastischen Aussicht auf den Dom statt.  Aber schaut selbst, oft habe ich mich schon rund um den Dom bewegt, die Plätze sind mir vertraut. Diese Aussicht jedoch, hat mich nur noch fasziniert 🙂

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