Kategorie: Off Topic

Buchbinden in Maria Laach

Meine Güte, wie die Zeit vergeht! Heute sagte ich noch zu einer Freundin, da kommt es mir vor, als hätten wir Weihnachten gerade erst hinter uns. Ja, Ostern habe ich bewußt gefeiert, aber das der erste Mai, der vor der Tür steht, kommt irgendwie viel zu früh.
Wenn man sich meinen Blog hier anschaut, dann stimmt das leider in der Tat, da hier seit Weihnachten Stille herrschte.
Aber das ändert sich ja jetzt!

Heute zeige ich euch, wie ich das letzte Wochenende verbracht habe. Ich war in der Abtei Maria Laach und habe an einem Buchbindekurs teilgenommen.

Das Wochenende war fantastisch! Und ich hätte es nicht geglaubt, wenn man mir vorher gesagt hätte, daß ich bereits Samstag abends ein Buch fertig komplett handgebunden mein eigen nennen könnte. Leider habe ich nicht alle Schritte fototechnisch dokumentiert. Daher hier nur ein ganz kurzer Überblick:

Einzelne Papiere wurden zu verschiedenen Lagen mit Nadel und Faden zu einem Buchblock geheftet und verleimt.

Anschließend haben wir einen Buchrücken zusammengestellt. In Halbleinen mit einem schönen Designpapier bezogen. Hier zeige ich euch das am Buch meiner Tischnachbarin.

Und dann wurde der Buchblock in den Buchrücken “eingehängt” d.h. auch hier wurde wieder geleimt. Dieses mit blauen Halbleinen gebundene Notizbuch wird mich ab Sommer in meinem Pastoralpraktikum begleiten und mit Leben gefüllt. 🙂

Alle Bücher sind wirklich richtig schön geworden. Und wir haben gesehen,dass wirklich jeder sein Buch in dieser kurzen Zeit binden konnte. Unsere beiden Kursleiter Frau Quednow und Bruder Jakobus waren wirklich klasse! Sie haben eine wunderbare Athmosphäre geschaffen!  Ihre Anleitungen haben uns sicher zum Ziel geführt mit ihre ruhige Art und Geduld.  Da wird man gerne zum Wiederholungstäter und kommt noch einmal wieder 🙂

Und jetzt muß ich noch ein Geständnis machen. Vor dem Kurs gab es eine kleine Führung u.a. durch die sagenhafte, beeindruckende alte Bibliothek der Abtei, die frisch renoviert mit neuer Lichtinstallation einfach nur so strahlte.
Vor einem Jahr sah ich ein Bild davon in der Kölner Kirchenzeitung und wußte, da möchte ich unbedingt einmal hinein.
Und das durften wir kurz während der Führung.

Bruder J. hätte mich ehrlich gern darin vergessen dürfen…. ich hätte glücklich das ganze Wochenende dort verbracht und hätte keinen Mucks gemacht…. bestimmt. Oh, wie gern würde ich dort einmal durch die Regale stöbern und Bücher “streicheln”

Diese Bibliothek erinnerte mich an eine Zeit in der ich ein wenig Ahnenforschung betreiben durfte und in alten Büchern, die Hände in Handschuhen blättern durfte.

Abtauchen, eintauchen und entdecken…

das sind Begriffe, die die Art von Urlaub beschreiben, wie ich ihn liebe.

Abtauchen aus dem Alltag, mit wenigen Fixpunkten im Kopf und einer gebuchten Ferienwohnung losfahren und offen sein für die Erlebnisse, die kommen werden und sich auf einen neuen Rythmus einlassen…

Ich habe diesen Beitrag irgendwo im Ärmelkanal, nahe der französischen Küste, auf dem Weg nach Dünkirchen begonnen. Ja, ich habe wieder mit meiner Familie ein paar Tage auf meiner „Lieblingsinsel“ verbracht. Wir haben wieder viel erlebt und ich werde sicher so einige Beiträge schreiben um die vielen Facetten festzuhalten..

Nach unserem Aufenthalt in London haben wir unsere Ferienwohnung in Margate bezogen. Ein idealer Ausgangspunkt für unsere Ausflüge nach Canterbury, Sandwich und Ramsgate. Darüber werde ich in den nächsten Beiträgen ausführlicher berichten. Hier der Blick auf einen Sonnenaufgang direkt vor unserem Wohnzimmerfenster.

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Ach, gerade kommen mir wieder so viele schöne Bilder und Szenen in den Sinn und die Auswahl des Motivs für diesen kleinen Beitrag kann ja nur ein winziger Splitter sein.

Eines meiner Highlights ist der Besuch in Canterbury, eine schöne Innenstadt mit einem schönen Mix an alten Gebäuden – quirlig und lebendig, Einkaufs- und Studentenstadt, wirklich schön anzusehen aber besonders beeindruckend ist für mich die grandiose Kathedrale.
Als Leseratte mit Vorliebe für historische Romane, habe ich vor Ewigkeiten mit Begeisterung Die Säulen der Erde von Ken Follett gelesen. Einige Zeit vor dem Urlaub habe ich mir das Hörbuch gekauft und beim Hören in die Welt des Baumeisters Tom Builder und des Priors Philip eingetaucht. Mit diesen beiden Figuren im Sinn bin ich in Canterbury durch dieses Bauwerk gewandert. Wie viele Menschen haben an diesem Gebäude gearbeitet? Wie viele Leben hat es beeinflußt? Wer hat diese fantastischen Deckengewölbe und -verzierungen entworfen?

Ganz unten in den Fotos, die nur eine klitzekleine Auswahl unserer Fotos sind, gibt es Kuriositäten aus dem Shop der Kathedrale… den Baum an dem dieser Baumschmuck hängt möchte ich zu gern sehen und die Käufer dieser Teddybären! 🙂 Neugierig? Dann schau dir mal die Fotos an.

 

 

BAJ – Bible Art Journaling

In meinem letzten Beitrag habe ich es schon angedeutet – ich wollte etwas Neues ausprobieren.

Bible Art Journaling ist eine kreative Zusammenfassung eines Bibeltextes mit dem man sich beschäftigt hat und hier zeige ich euch meinen ersten Versuch mit

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Diese Momente in denen man sich einen Stau wünscht…

sind wirklich sehr selten.

Aber gerade in dieser Woche hätte ich wirklich zweimal auf der Autobahn anhalten wollen um die Schönheit des Sonnenaufgangs festzuhalten.

Auf dem Weg zu meinem noch aktuellen Arbeitplatz muss ich über eine Rheinbrücke fahren. Kurz davor sind rechter Hand herrlich weite Wiesen und etwas erhöht liegt ein wunderschönes kleines Haus, das an ein Deichhaus erinnert.

Am Anfang der Woche lagen diese Wiesen morgens in der früh mitten im Sonnenschein, aber noch im  wabernden leichten Nebel. Wie auf kleinen Wolken lag das Haus vor meinen Augen. So gern hätte ich angehalten um ein Foto zu machen!!!

Einen anderen Baustellen-Stau-auf-der-Autobahn-Schnappschuß kann ich hier trotzdem zeigen. Kurz vor Neuss kann man auch mitten im Stau innehalten und den Sonnenaufgang SAMSUNGbeobachten.

 

Spielchen gefällig?

Die Zeit zwischen den Jahren ist bei uns immer sehr ruhig. Jeder nutzt Zeit für sich, es wird gelesen, gesurft, einfach entspannt, aber auch gemeinsam gespielt.

Wir haben durchaus unsere Lieblingsspiele:

phase10Phase 10:
Dieses Kartenspiel spielen wir besonders gerne! Uneingeschränkt macht uns dieses Kartenspiel Freude und es reist auch gerne mit uns in den Urlaub.

 

 

Monopoly:
Unser Monopoly World spielen wir seltener, aber wenn wir mal loslegen, dann wird auch über Tage gespielt. Für den Urlaub haben wir diese mit einfachen Dingen aufgerüstet – jeder Spieler hat eine Papiertüte mit seinem Namen. Dorthinein wandern dann – wenn wir an einem anderen Tag oder Ort weiterspielen wollen, die jeweilige Geldkarte und die gekauften Strassen. Auf der Tüte wird noch die letzte Position notiert und wer den nächsten Zug spielt.Unser Spiel ist auch sehr praktisch in eine Blechdose verpackt.

Ganz modern spielen wir mit Geldkarten und Bankautomat. Wer immer dieses Gedüdel für die Geldtransaktionen programmiert hat…. darf gerne meinen Verbesserungsvorschlag annehmen und einen Schalter zur Stummschaltung nutzen und wir wären noch zufriedener mit dem Spiel!

dogsDogs – Den letzten beißen die Hunde:
Unser neuestes Spiel und ein super Geschenk von unseren Nachbarn!!!

Jeder kennt Mensch ärger dich nicht, bei Dogs wird dieses Spielprinzip aufgegriffen und mit Zusatzkarten ergänzt. Es wird ohne Würfel gespielt. Stattdessen gibt es Karten mit Zahlen bzw. Sonderfunktionen. Man darf z.B. bis zu 4 Felder rückwärts gehen 🙂 eine eigene Figur mit der eines Mitspielers vertauschen….. Es macht wirklich sehr viel Spaß, geht schnell und man muß nicht stundenlang Anleitungen lesen… bevor man anfangen kann zu spielen.

Wer bis hierher gelesen hat, wundert sich vielleicht, warum ich heute so einen Beitrag über Spiele schreibe?!

Es gibt Spiele, die mögen ja gut sein, doch wir spielen sie wirklich sehr selten …. nicht ohne Grund …

MisterX05Heute haben wir eine gefühlte Ewigkeit Mister X aufgebaut und Spielregeln gelesen… Was hat wohl länger gedauert: Spielregeln lesen, damit wir wieder wissen wie wir es spielen sollen oder Mister X fangen?

 

 

 

 

 

Was wäre wenn… Stromausfall zu Heiligabend?

Gestern früh, es war draußen noch dunkel, zeigte langsam es gibt ein paar Probleme mit dem hiesigen Stromnetz. Die Lampen flackerten, teilweise hatten die Geräte keinen Strom. Über die Störungsstelle wurde klar der Strom muß kurzzeitig ganz abgeschaltet werden, danach soll die Störung behoben sein. Alles ok, darauf kann man sich gut einstellen.

Ich saß im Wohnzimmer vor dem mollig warm heizenden Kamin.  Die elektrischen Lichter erloschen und als Lichtquelle habe ich alle vier Kerzen von unserem Adventskranz angezündet und träumte ein wenig vor mich hin…

SAMSUNGWie hat sich die Zeit doch verändert! Wir leben so selbstverständlich mit Wärme und Licht. Doch wenn der Strom einmal ausfällt wird deutlich, wie anders das Leben sein kann.

Was wäre wenn… es Stromausfall an Heiligabend gäbe? 🙂

  • Wir hätten es warm! Unser Kamin ist wirklich herrlich.
    Das Glück hätten jedoch nicht alle, denn die Heizungen brauchen doch auch Strom.
  • Kerzen gäbe es auch genug im Haus – auch auf Licht bräuchten wir nicht verzichten.
  • Beim Weihnachtsessen müssten wir improvisieren, denn für das was ich geplant habe, bräuchte ich meinen Backofen … hmmm… aber satt bekämen wir ganz sicher auch alle. In Gedanken habe ich mal durchgespielt, was es wohl Leckeres geben könnte.
  • Es würde viel erzählt. Vielleicht würde im Kerzenschein gespielt. …Aber ob gesungen würde??? Bei diesem Gedanken muß ich doch wirklich grinsen… und überlasse den Rest einfach meiner Phantasie.

“Stimmt an, stimmt an die Jubellieder…”

 

 

Herzlich willkommen zurück auf meinem Blog!

In den vergangenen Wochen war deutlich zu sehen, dass diese Homepage nicht stabil und teilweise gar nicht erreichbar war.
Es wurde leider Zeit für einen Providerwechsel.

Meine Beiträge die ich seit Juli 2013 geschrieben habe, sind leider verloren.  Meine vorher geschriebenen Beiträge konnte ich wiederherstellen.  Und so kann ich wenigstens ein paar kreative Beiträge zeigen.

Sobald ich die Zeit dafür finde, werde ich hier sicher wieder aktiver werden und euch neue Kleinigkeiten zeigen.

Blumen, die nicht welken

Da es jetzt endlich so richtig schön warm ist, wollen meine Blumen in den Beeten und Töpfen natürlich mehr Wasser 🙂  Heute habe ich mich aber noch mit anderen Blumen beschäftigt. Ich habe ein klein wenig Packpapier zu Blüten verarbeitet, einfach gestanzt, geknüllt und wieder in Form gezupft. Mit einer Mini-Klammer sind die einzelnen Blätter aufgepickst und zusammengehalten. So macht Recycling mir Spaß!

en francais und BlütenDa mir noch eine kleine Schachtel für ein kleines Geschenk fehlte, habe ich die auch noch schnell gezaubert! …. Ich liebe das Wort “schnell” im Zusammenhang mit Stempeln und Basteln …..  🙂 Einen Bogen Papier in Vanille habe ich bestempelt mit meinem schönen Hintergrundstempel, danach gefalzt und fix zusammengeklebt.  Das ist doch ganz süß, oder ?!

Nachdem die Gartensaison wieder begonnen hat…

war ich in den letzten Tagen in meiner Freizeit gut mit Unkraut jäten, Rasen mähen und anderen Gartenarbeiten beschäftigt. Aus diesem Grund ist es in der vergangenen Woche hier richtig still geworden. Ich habe es genossen zu sehen, wie die Natur so richtig in Blüten aufgegangen ist und in der vergangenen Woche frische Luft und Sonne getankt. frühlingIn der kommenden Woche werde ich mir auch wieder die Zeit nehmen und mich an meinen Basteltisch zurückziehen. Ideen sind mir viele gekommen, wie ich da mit den Händen in der Erde gewühlt habe 🙂

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche!